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Abi 2009 - LK Sympatrische Artbildung
01.05.2009 09:31
#37206

Bene-B


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Werde nach wie vor nicht so ganz schlau aus diesem Punkt.

Soweit ich das mitgekriegt habe, bedeutet die sympatrische Artbildung, dass auch ohne Isolation eine Neubildung von Arten auftreten kann.
Hat jemand eine genauere Erklärung und vllt. Beispiele für mögliche Ursachen dieser Form von Artbildung? =)

cheers

 
01.05.2009 09:53
#37220

Karos5


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Die sympatrische Artbildung ist ne lustige Sache:

Innerhalb eines Verbreitungsgebiets einer Population (von mir aus Nachtfalter) wird eine Teilpopulation davon reproduktion isoliert!. Sprich sie können sich nicht mehr mit der Ausgangspopulation fortpflanzen und schlagen nun einen eigenen evulativen Weg mit ihrem islierten Genpool ein. Das kann durch eine Genomutation dazu kommen (Anapleudie oder Polyploidie). Ist aber eher selten.

hoffe das hat geholfen

 
1 User
01.05.2009 10:05
#37228

FN


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Also wie du bereits gesagt hast sympatrische Artbildung findet im Gegensatz zur allopatrischen Artbildung ohne geographische Isolation statt!

Für die sympatrische Artbildung kann es mehrere Ursachen sowie Auswirkungen geben.

Mögliche Ursachen: Selektion!
- Selektionsfaktoren, die sich auf die Paarung auswirken -> entstehen unterschiedlicher Balz-, Paarungs- oder Tageszeiten an dem die Tiere aktiv sind --> bestimmt Tiere pflanzen sich nicht mehr untereinander fort --> Artbildung

--> Ich glaube die Entstehung des schwarzen Birkenspanners (verbessert mich bitte falls es falsch ist) ist eine sympatrische Artbildung. Es gab nur weiß Birkenspanner--> durch die Industrialisierung wurden die Birken nahe starker Industriegebiete verrußt und wurden dunkler --> Tiere die aufgrund von Rekombination und Mutation eine dunklere Tarntracht hatten, erhilten in diesen Gebieten einen selektiven Vorteil, da sie besser vor Fressfeinden geschützt waren und überlebten auch dementsprechend in diesen Gebieten häufiger

--> dann gäbe es da noch die Lemuren auf Madagaskar, wobei das schon adaptive Radiation (sympatrische und allopatrische Artbildung in Kombi^^) ist

Ich hab das grad so ausm gedächtnis gefischt... das heißt bei fehlern bitte protestieren smile



ps. jo das war jetzt so ziemlich dasselbe wie von karos5^^

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von FN am 01.05.2009 10:07.

 
3 User
 
01.05.2009 10:11
#37229

Karos5


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das mit dem Birkenspanner ist net ganz richtig. das war natürliche bzw. gerichtet selektion.
Die Gene für die beiden Farben waren schon vorher vorhanden, allerdings gab es bis zur Industrialisierung vorwiegend die weissen, weil du halt besser getant waren. die wurden ja net aufeinmal reproduktiv vone inander isoliert. Nach der verußung waren dann jedoch die schwarzen im vorteil. also wurden die "begünstigt" und ihre reproduktive fitness sowie ihre totale fitness nahm stark zu!
ich finde ja immer, dass die selektionsfaktoren in einander übergreifen. so kann man dabei auch noch balancierten polymorphismus einbringen und ne aufspaltende selektion.
auch gerichtet selektion würde noch mit reinpassen.erst wenn die genetisch von einander isoliert sind, kommt es zu ner neuen artbildung.

wechselnde umweltbedingungen = parapatrische artbildung?? großes Grinsen

 
01.05.2009 10:18
#37231

Bene-B


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Jau, danke schonmal!
Hört sich recht schlüssig an Augenzwinkern

 
01.05.2009 10:22
#37234

FN


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kk... wie gesagt das beispiel war ausm gedächtnis ^^
danke fürs verbessern smile

 
 
02.05.2009 16:21
#38106

trummis


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ist eigentlich geografische Isolation immer nur sowas wie die einsame Insel im großen Ozean?
Sonst: bei diesen Birkenspannern (was auch immer das für Viecher sind) hat die schwarze Variante ja auch nur in Gebieten mit – nun ja – starker Rindenverschmutzung einen Selektionsvorteil. Ist das dann auch schon geografische Isolation? Bzw. wie nennt man diesen Umstand?

 
02.05.2009 16:24
#38108

medimaus89


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müssen wir das eigentlich kennen? In den Vorgaben steht doch nur allopatrische Artbildung unentschlossen
 
02.05.2009 16:41
#38128

Heldin


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Zitat:
Original von trummis
ist eigentlich geografische Isolation immer nur sowas wie die einsame Insel im großen Ozean?

großes Grinsen Ich fürchte ja! Separation bedeutet ja, Population A und B können sich wegen geografischer Gegebenheiten nicht mehr untereinander paaren, also durch Inselbildung, Kontinentalverschiebung, Vergletscherung, Trennung durch Wüsten/Tundren etc., Auswanderung oder auch schon durch ein sehr großes Verbreitungsgebiet (frei zitiert aus meinen Unterlagen *g*). Und das ist bei den Birkenspannern ja nicht der Fall - da war das Problem ja nicht die fehlende Möglichkeit, sich miteinander zu paaren, sondern eher die fehlende Möglichkeit, als weißer Schmetterling auf schwarzer Rinde zu überleben ... Augenzwinkern

Als (noch nicht abgeschlossenes) Beispiel für sympatrische Artbildung hab ich den Mittel-Grundfinken gefunden. Wikipedia sagt dazu: "Einer 2007 veröffentlichten Studie zufolge kann Geospiza fortis als Beispiel für eine frühe Entwicklungsphase im Prozess der sympatrischen Artbildung angesehen werden. Sarah Huber wies zwei Morphen des Mittel-Grundfinks mit unterschiedlich großen Schnäbeln nach, die zwar im gleichen Gebiet leben, sich jedoch vorzugsweise mit Individuen der gleichen Morphe verpaaren. Genetische Analysen zeigten einen verringerten Genfluss zwischen beiden Morphen auf. Als Ursache für die Präferenzen bei der Partnerfindung wurden Gesangsunterschiede aufgrund der divergierenden Schnabelgrößen angegeben."

 
02.05.2009 16:42
#38129

kratosisy


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Ich denke, dass das mit der Polyplodidie (also der Genommutation) der wichtigste Faktor der sympatrische Artbildung, vor allem der am besten und am schlüssigsten zu erläuterndste, weil die dadurch entstehenden Fortpflanzungsschranken eine neue Art sofort hervorbringen, selbst wenn z.B. auf einem Feld nur eine Pflanze mutiert und sie ausstirbt, gab es für eine kurze Zeit eine neue Art.
Und nochmal zu medimaus89:
Ich denke, wenn wir die allopatrische Artbildung wissen müssen, wäre es nicht schlecht, wenn wir auch die 2. Art von Artbildung kennen würden, an sich ist sie ja auch nicht sooo unheimlich schwer.

LG

Isy

 
1 User
02.05.2009 18:47
#38242

*dani*


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zu der Sympatrischen Artbildung würde ich auch noch die "Isolation durch Sterilität" erwähnen.

Zum Beispiel: Esen und Pferd paaren sich....daaus resultiert ein Maultier/-esel. Diese Tiere, auch Bastarde genannt, sind unfruchtbar.

Denn das Pferd hat 64 Chromosomen, der Esel dagegen nur 62. Bei der Meiose können die Maultiere keine befruchtungsfähigen Keimzellen bilden.

Demnach sind die Maultiere von den anderen fortpflanzungbiologisch getrennt, obwohl keine geographische Trennung vorliegt. Also ist dies hier auch eine sympatrische.

Falls dies nicht richtig sein sollte korrigiert mich bittesmile

 
02.05.2009 18:55
#38249

medimaus89


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nochmal meine Frage: müssen wir das können? in den Vorgaben steht doch nur allopatrische Artbildung verwirrt
 
02.05.2009 19:12
#38261

Kid


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Zitat:
Original von trummis
ist eigentlich geografische Isolation immer nur sowas wie die einsame Insel im großen Ozean?
Sonst: bei diesen Birkenspannern (was auch immer das für Viecher sind) hat die schwarze Variante ja auch nur in Gebieten mit  nun ja  starker Rindenverschmutzung einen Selektionsvorteil. Ist das dann auch schon geografische Isolation? Bzw. wie nennt man diesen Umstand?


Ein wichtiger Isolationsfaktor ist zum Bsp. auch die Eiszeit!

Das Beispiel mit den Birkenspannern ist ein bisschen schwierig, weil es sich dabei ja um eine Art handelt und die Färbung soweit ich weiß ja nur auf eine (zufällige) Mutation zurückzuführen ist. Ohne Trennung des Genpools auch keine Artbildung..

Die Verschiebung der Variabilitätskurve zugunsten der schwarzen Färbung ist eher ein Beispiel für die gerichtete Selektion!

Gruß!

 
02.05.2009 19:15
#38265

*dani*


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ich würde auch die sympatrische artbildung lernen...als ergänzun zur artbildung....war mein beispiel denn nun richtig? ich will euch ja nix falsches sagen und brauche unbedingt kritikAugenzwinkern
 
02.05.2009 19:35
#38272

kratosisy


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@*dani*:

Beim Pferd und Maulesel handelt es sich NICHT um eine Sympatrische Artbildung, du hast zwar Recht, dass Pferd und Esel dadurch voneinader getrennt sind, dass sie unfruchtbare Nachkommen hervorbringen, jedoch kann man darauf keine Schlüsse darauf ziehen, welche Art von Artbildung sie druchlaufen haben.
Es lässt sich nicht nachweisen, dass Pferd und Esel in ein und dem selben Gebiet entstanden sind, was die sympatrische Artbildungvorraussetzt.

LG

Isy

 
03.05.2009 10:28
#38489

*dani*


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okay....dann sollte man mein beispiel einfach unter den "isolationsmechanismen" einordnen Zunge raus
 
14.03.2011 03:15
#124064

trina90


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Zitat:
Original von FN
kk... wie gesagt das beispiel war ausm gedächtnis ^^
danke fürs verbessern smile

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von trina90 am 14.03.2011 03:15.

 
27.03.2011 22:01
#132985

jacklas


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eine sympatrische Artbildung hat meistens immer etwas mit zeitlicher und ethnologischer Isolation zu tun. Natürlich ist eine Mutation/Rekombination etc. die Voraussetzung. Ein Beispiel ist die Florfliege. Hierbei gab es mehrere Allelveränderungen, wobei die erste zu einer anderen Körperfarbe führte und sich entsprechend der Tarnung der Aufenthaltsort änderte. Die zweite führte zu einer Änderung der Reaktion auf die Photoperiode, was dann zu unterschiedlichen fortpflanzungszeiten führte (zeitliche Isolation). Die dritte war schließlich auch noch eine Veränderung der Paarungsrufes (ethnologische Isolation)

@kid: bei den Birkenspannern war eine Mutation nicht ausschlaggebend, natürlich gab es früher eine Mutation/Rekombination die dazu führte, dass weiße und schwarze Birkenspanner entstanden sind. Viel wichtiger ist der Schwefeldioxid in der Luft (Industrialisierung). Dadurch sind die (weißen) Flechten abgestorben und die dunklere Rinde der Bäume kam zum Vorschein -> selektionsfaktor

ich weiß das ist ein threat für abi 09 ; @ abi_11 -> es steht in den Anforderungen Zunge raus