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vor 20.03.2013 um 15:22 Uhr
Leute wir haben mit den AbiBoxen gearbeitet und China haben wir gar nicht behandelt. Ist auch nicht bei Nibis aufgelistet. Und die amerikanische Revolution ist auch bei Nibis nicht aufgelistet, gehe also davon aus, dass das nicht dran kommt :-)
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#215180
Abi13NK
Schüler | Niedersachsen
vor 21.03.2013 um 11:19 Uhr
Die Weltwirtschaftskrise 1929-1932 - Krisenmanagement in Deutschland und den Vereinigten Staaten

Inhaltsverzeichnis

Vorstellung des Themas
Verlauf der Wirtschaftskrise - Allgemein
Der Weg aus der Krise - Roosevelts New Deal
Deutschland - Klägliche Rettungsversuche
Politische Auswirkungen auf Deutschland
Fazit

Vorstellung des Themas - Überlegungen


Vom Schwarzen Freitag hat eigentlich jeder schon einmal gehört. Auch die Namen Brüning und Roosevelt dürften vielen ein Begriff sein. Diese drei Begriffe sind Schlüsselwörter, wenn es um das Thema der Weltwirtschaftskrise von 1929 in den USA und in Deutschland geht.
Nach Befragungen einiger Schulkameraden und Bekannten bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass das Wissen um dieses zweifellos sehr wichtige Ereignis unserer Geschichte recht gering ist. Unter anderem war dies der Grund dafür, dass ich mich entschied, eine Hausarbeit im Fach Geschichte über dieses Thema zu verfassen.
Außerdem ist diese Zeit besonders spannend zu untersuchen, insbesondere da Ereignisse wie der 1. Weltkrieg oder die Weimarer Republik mit zu den Ursachen der Krise gehören. Somit ist hier die Verkettung von so vielen wichtigen historischen Ereignisse besonders sichtbar.

Auch ist das Thema der Weltwirtschaftskrise meiner Meinung nach gar nicht so weit in der Vergangenheit. Die aktuelle Vernetzung der Volkswirtschaften großer Industrienationen und viele überbewertete Unternehmen an Aktienmärkten bergen ein großes Risiko. Man hört auch ständig von Ängsten um das Platzen der sogenannten Immobilienblase. Diese Aktualität des Themas und auch die oben genannten Gründe weckten mein Interesse daran und festigten meine Überlegung, diese Hausarbeit zu erstellen.

In meiner GFS möchte mich auf die Weltwirtschaftskrise und das Krisenmanagement in den USA und vor allem in Deutschland konzentrieren. Dabei sind zwei unterschiedliche Konzepte vorhanden, dieses Problem anzugehen. Das eine Konzept zeigte seine Wirkung und führte aus der Krise, wogegen das andere den Grundstein für eine noch viel schlimmere Krise bereitete. Darüber aber später mehr.

Es gilt nun aber zu untersuchen, wo die Unterschiede in den beiden Formen des Krisenmanagements liegen und aus welchen Gründen das eine Konzept versagte, das andere hingegen relativ erfolgreich wirkte.
Mit dieser Frage möchte ich mich im Folgenden beschäftigen und hoffe, sie letztendlich beantworten zu können.



Wie kam es zur Weltwirtschaftskrise? - Der Verlauf


Eine Marktwirtschaft, wie sie in Deutschland und den USA in den 20er- und 30er-Jahren herrschte, ist darauf ausgelegt, durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage die Preise der Produkte auf dem Markt zu regulieren. Einfach gesagt gibt es folgende drei Zustände:
1) Das Angebot ist größer als die Nachfrage: In diesem Fall ist ein Überangebot von Waren auf dem Markt. Dies führt dazu, dass die Waren aufgrund ihrer großen Zahl an Wert verlieren und der Preis somit fällt. Bei einer Überproduktion an Waren kommt es somit zu einem extremen Preisverfall.
2) Die Nachfrage ist größer als das Angebot: Eine hohe Nachfrage nach einem Produkt, welches nur in begrenzter Anzahl vorhanden ist, kann auch als ein hohes Interesse an diesem benannt werden. Die logische Folgerung aus diesem großen Interesse ist, dass der Preis dieses Produktes steigt.
3) Angebot und Nachfrage sind ausgeglichen: Dieser Fall beschreibt die Situation, in der genauso viele Güter nachgefragt werden wie auf dem Markt existieren. Hier ist eine Stagnation der Preise die Folge.

Um die Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929 nachvollziehen zu können, muss man genau diese Mechanismen verstehen.


Ihren Ursprung hatte die Krise nach dem 1. Weltkrieg in den USA. Als Sieger aus dem Krieg hervorgegangen, konnten sich die USA eine besonders starke Stellung in der Weltwirtschaft sichern. Sie waren sowohl im Industriewesen, in der Landwirtschaft als auch im finanziellen Sektor die größte Macht der Welt.
Vom Krieg nicht geschädigt - er wurde ja schließlich nicht auf ihrem Boden geführt - gewannen die Vereinigten Staaten schnell wieder an wirtschaftlicher Macht und konnten so ihre Vorteile aus der Nachkriegssituation, in der viele Länder große, durch den Krieg verursachte Schäden vorzuweisen hatten, ziehen.
Zwar gab es neben den USA noch drei weitere wirtschaftlich starke Staaten - Großbritannien, Frankreich und Deutschland - jedoch hatten die USA bereits 1913 die drei europäischen Staaten zusammengenommen wirtschaftlich überflügelt.
Hinzu kamen noch bestehende Kriegsschulden der besagten Länder, die diese folglich noch weiter schwächten.
England hatte gegenüber den USA Schulden in Höhe von ca. 4,7 Milliarden Dollar zu tilgen. Eine ähnliche Summe schuldete auch Frankreich den USA. Mit 4 Milliarden Dollar mussten sie an die USA sogar noch 1 Milliarde mehr zahlen, als ihre Schulden bei den Briten betrugen .
Großbritannien und Frankreich wiederum verlangten von Deutschland Reparationen. Außerdem standen noch hohe Zahlungen von Deutschland an die USA aus.
Zur Finanzierung der Kriegsschulden an die USA nahm die deutsche Reichsregierung in den USA eine Anleihe von 800 Millionen Goldmark auf.
Der somit entstehende Geldkreislauf belebte die deutsche Wirtschaft ungemein.
Durch die Tilgung der Schulden an Großbritannien und Frankreich, die wiederum Schulden gegenüber den USA zu begleichen hatten, wobei die USA dadurch weitere Kredite an Deutschland vergaben, gedieh die deutsche Wirtschaft zwischen 1924 und 1929 enorm. Dies ist auch der Grund, weshalb diese Zeit auch die „Golden Twenties“ genannt wurde.
In den USA wurden die durch Kriegsschulden eingenommenen Gelder überwiegend in die Erweiterung und Modernisierung der Produktion investiert.
Die Einführung dieser neuen Produktionsmethoden, wie etwa die Fließbandarbeit, erhöhten die Produktivität stark (Bsp.: Ford).
Viele neue Technologien und die Fertigung langlebiger Produkte, wie beispielsweise Autos oder Haushaltsgeräte führten zu großer Euphorie auf Seiten der Käufer. Da trotz der hohen Produktivität anfangs noch genügend Kaufkraft vorhanden war, stiegen die Zahl der Beschäftigten und deren Löhne gleichermaßen.

Das entstehende Problem ist auch am Beispiel der Agrarwirtschaft deutlich zu erkennen. Neue Düngemittel und die steigende Technisierung der Landwirtschaft steigerten die Erträge enorm.
Jedoch kam es dann plötzlich zu einer Stagnation der Nachfrage nach Weizen auf dem Weltmarkt, bei weiterhin steigender Produktion. Dieses Überangebot führte logischerweise zu einem rapiden Preisverfall der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, wodurch zahlreiche Farmer in den USA in Zahlungsschwierigkeiten gegenüber deren Kreditinstituten gelangten, was somit kleine und mittlere Banken ins Verderben stürzte.
In der Industrie führte der selbe Ablauf zu Massenentlassungen und Schließungen von über 100.000 Betrieben allein in den USA.

Hier wurde der Kreislauf allerdings ausgelöst durch die Herstellung von immer haltbareren Produkten (z.B. Autos, Kühlschränke, Staubsauger), was nach einiger Zeit zu einer Befriedigung der Bedürfnisse und einer Übersättigung des Marktes führte.
Dieser somit ausgelöste Teufelskreis (siehe Grafik) weitet die Krise immer mehr auf die verschiedensten Industriezweige in den USA aus.

Gleichzeitig hatte das Spekulationsfieber in den USA viele Laien, die unwissend und oftmals auch auf Kredit viel Geld in den Markt brachten, erfasst. Dies führte dazu, dass Aktien noch mehr stiegen und brachte logischerweise eine maßlose Überbewertung der Unternehmen mit sich. Von einer Überbewertung spricht man, wenn der Börsenwert, also der Wert aller Aktien eines Unternehmens, größer ist als der tatsächliche Wert der Aktiengesellschaft.
Der nun einsetzende Rückgang des Wirtschaftswachstums löste zwischen dem 23. und dem 30. Oktober panikartige Verkäufe der Wertpapiere aus. Einige Aktienkurse fielen am sogenannten „Schwarzen Freitag“, dem 25. Oktober, um 50%. Weitaus stärkere Kursverfälle wurden jedoch bereits am 24. Oktober festgestellt, an dem der Dow Jones Index um 12,8 % an Wert verlor .
Dieser kurzfristige Abzug von Kapital stürzte das amerikanische Wirtschaftssystem in große Liquiditätsprobleme; die amerikanische Wirtschaft brach komplett zusammen.

Zu diesem Zeitpunkt konnte man allerdings noch nicht von einer „Weltwirtschaftskrise“ sprechen, da bisher nur die amerikanische Wirtschaft davon direkt betroffen war. Zum Problem wurden jetzt aber die nach Europa vergegeben Kredite:
Aufgrund der aus den oben beschriebenen Abläufen verursachten Geldprobleme in den USA, zogen diese kurzfristig ihre Kredite aus Europa, vor allem aus Deutschland, zurück. Gleichzeitig beharrten sie weiter auf die Tilgung der noch ausstehenden Schulden, um an neues Kapital zu gelangen. Auf diese Weise weitete sich die Krise immer weiter aus.
Für das kreditabhängige Deutschland, welches sich zu dieser Zeit in einem politisch und wirtschaftlich labilen Zustand befand, hatte dies weitreichende Folgen.
Zwar verlief die Wirtschaftskurve in Deutschland nach 1. Weltkrieg relativ steil nach oben, jedoch wurde diese Modernisierung hauptsächlich über Auslandsinvestitionen finanziert.

Diese Konjunktur auf Pump wurde zusätzlich durch kurzfristige Kredite finanziert, da die Hyperinflation von 1923 nicht vollkommen vergessen war, was schließlich den untypisch schnellen Abzug der Kredite ermöglichte.


Deutschland war nach den USA das am stärksten von der Wirtschaftskrise betroffene Land, wobei besonders die hohe Arbeitslosigkeit häufig symptomatisch für die Krise an sich gewertet wird. Allerdings muss angemerkt werden, dass die hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland als Dauerproblem in der Weimarer Republik existierte.

Die Versorgung dieser Arbeitslosen stellte sich als äußerst problematisch dar. Eigentlich für ungefähr 800.000 Arbeitslose konzipiert, die für 26 Wochen zwischen 35% und 75% ihres letzten Einkommens erhielten, musste die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung im Jahre 1933 6 Millionen Arbeitslose versorgen.
Da dies schlichtweg nicht möglich war, erhielten nur 900.000 Arbeitslose staatliche Unterstützungsleistungen.
Die Massenarmut und Unfähigkeit der Zahlung von staatlichen Unterstützungsleistungen führte zu einer Massenverelendung in der deutschen Bevölkerung.
Aus der vorerst nur wirtschaftlichen Krise wurde letztendlich auch eine politische und soziale Krise.
Die große Koalition aus SPD, Zentrum, DPP und DVP brach im März 1930 auseinander. Der Tod des Außenministers Gustav Stresemann im Oktober 1929 und die unterschiedlichen Ansichten auf den Gebieten der Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen SPD und DVP führten letztendlich zum Auseinanderbrechen der Regierung.
Es herrschte Uneinigkeit und Kompromisslosigkeit zwischen den Parteien. Lösungsvorschläge, wie man die Wirtschaftskrise überwinden konnte, gab es keine.

Der Weg aus der Krise - Roosevelts „New Deal“


Für Amerika wendete sich das Blatt im Jahre 1933. Der Kandidat Franklin D. Roosevelt landet bei den Präsidentschaftswahlen des besagten Jahres gegen den amtierenden Präsidenten Herbert C. Hoover einen mit 472 zu 59 Wahlmännern mehr als deutlichen Wahlsieg. Der Schlüssel zu Roosevelts Sieg war der sogenannte New Deal, das (im Kartenspielermilieu sogenannte) Neumischen der Karten, mit dem er im Wahlkampf die Wählerstimmen für sich gewinnen konnte.
Mit dem New Deal wollte Roosevelt die wirtschaftliche Depression überwinden und die dadurch verursachten gesellschaftlichen Spannungen dämpfen. Es sollte die Armut und die Arbeitslosigkeit im Land bekämpft und den amerikanischen Bürgern soziale Sicherheit gewährt werden. Die Deflation sollte durch eine gezielte Inflationspolitik bekämpft, das Bankwesen reformiert werden.

Folgende Maßnahmen wurden von der Regierung ergriffen:

Am 18. Mai 1933 wurde die unabhängige Regierungsorganisation Tennessee Valley Authority, kurz TVA, gegründet. Sie hatte unter anderem zur Aufgabe das in der Vergangenheit stark ausgebeutete Tennessee Valley zu unterstützen und aufzubauen. Die TVA unterstützte die Bauern in den 1930er Jahren durch die Entwicklung von Düngemitteln und durch Weiterbildungsmöglichkeiten in speziellen Kursen.
Durch den Bau von Staudämmen und Wasserkraftwerken fanden ca. 28.000 Arbeiter eine Beschäftigung. Außerdem brachten der Schutz vor Hochwasser und die Versorgung mit Strom durch die TVA entscheidende Verbesserungen des Lebensstandards mit sich.

Um die Stagnation der Wirtschaft zu überwinden wurden staatliche Arbeitsprogramme gestartet, die mehreren Millionen Menschen Arbeit boten. Durch die Erneuerung und den Neubau von Schulen, Straßen, Krankenhäusern und auch Brücken wurden insgesamt 11 Milliarden Dollar ausgegeben. Dadurch sollte die Kaufkraft vermehrt und die Wirtschaft angekurbelt werden.

Zahlreiche staatliche Eingriffe, eigentlich untypisch für eine Marktwirtschaft, in der normalerweise nur Rahmenbedinungen gesetzt werden, sollten die Wirtschaft regeln: Die Kontrolle der Banken und der Börsen durch das sogenannte Banken-Notgesetz wie auch die staatliche Überwachung von Arbeitsverhandlungen der Gewerkschaften, wobei diese Koalitionsfreiheit besaßen, sind Beispiele hierfür.
Auch Mindestlöhne für Industriearbeiter wurden von Roosevelts Regierung durchgesetzt und erinnern mehr an Sozialismus als an eine freie Marktwirtschaft, in der staatliche Eingriffe bis auf die Setzung von Rahmenbedingungen in der Regel ausbleiben.

In einer zweiten Phase des New Deal ab 1935 wandte sich die Roosevelt-Regierung vor allem der Sozialgesetzgebung zu.
Dies war auch dringend notwendig, da im Jahre 1933 über 35% der gesamten Bevölkerung ohne Arbeit war. Neben dem bereits genannten Recht der Gewerkschaften, sich frei zu organisieren, führte Roosevelts Regierung auch eine bundesweite Arbeitslosen- und Rentenversicherung ein.
Die Rentenversicherung, mit dem Social Security Act gegründet, wird über Beiträge und Steuern finanziert und existiert bis heute als das weltweit größte staatliche Sozialversicherungsprojekt.
Weitere Maßnahmen der Sozialpolitik waren die Beschäftigungs- und die Sozialhilfe, die den amerikanischen Bürgern mehr soziale Sicherheit und Vertrauen in das System, welches in den beschriebenen Zeiten der Krise stark gesunken war, brachte.
Für soziale Gerechtigkeit sorgte auch die Einführung eines progressiven Steuersystems, welches niedrige Steuersätze für Arme und hohe Steuersätze für Reiche durchsetzte.

Neben zahlreichen Investitionsprogrammen wurden jedoch auch Einsparungen vorgenommen. Beispielsweise beschloss das sogenannte Einsparungsgesetz, die Kürzung der Gehälter von Bundesbediensteten um 15%. Ebenso wurde eine Vereinfachung der Verwaltung vorgenommen, um weitere Kosten einzusparen.

Franklin D. Roosevelts New Deal half den USA zweifellos wieder aus der Krise. Das Bruttosozialprodukt der USA stieg von 55,6 Milliarden Dollar auf 90 Milliarden Dollar. Auch die Staatsform, die Demokratie, konnte erhalten werden.
Allerdings verschuldete sich der amerikanische Staat ungemein: Durchschnittlich 20,01% Steigerung der Verschuldung in Roosevelts Präsidentschaft; von 22,5 Milliarden Dollar auf 40 Milliarden Dollar.
Mit dieser Vorgehensweise betrieb die Regierung Politik nach dem englischen Ökonomen John Maynard Keynes. Dessen nachfrageorientierte Politik hatte die Verschuldung des Staates zugunsten der Vollbeschäftigung als den Schlüssel zum gesamtwirtschaftlichen Erfolg im Sinn.
Allerdings ist es sehr schwer, die konkreten, langfristigen Ergebnisse Roosevelts Politik einzuschätzen, da im Jahre 1941 wieder auf die Kriegswirtschaft umgestellt und Aufrüstung betrieben wurde.



Krisenmanagement Deutschland - Brünings Deflationspolitik


Die Weltwirtschaftskrise ist in Deutschland unweigerlich mit einem Namen verbunden, dem des Reichskanzlers Heinrich Brüning. Der in seiner Partei als Finanzexperte geschätzte Zentrumspolitiker trat im Jahre 1930 die Nachfolge Hermann Müllers (SPD) an, nachdem dessen Große Koalition an den Fragen der Arbeitslosenversicherung gescheitert war. In ihn wurden die Hoffnungen zur Rettung Deutschlands aus der Krise gelegt.

Ab dem 30. März führte Brüning dann seine Regierung an, mit dem Ziel, den maroden Staatshaushalt zu sanieren und die Reparationszahlungen zu beenden. Brünings Regierung wurde vom Reichspräsidenten Paul von Hindenburg ernannt, da es den Parteien nicht mehr möglich war, regierungsfähige Mehrheiten zu bilden.
Durch das Notverordnungsrecht im Verfassungsartikel 48 und dem Artikel 25, der Reichstagsauflösung, sicherte Hindenburg die Handlungsfähigkeit dieser Präsidialregierung.

Mit seiner sogenannten Deflationspolitik war Brünings Politik der Amerikanischen genau entgegengesetzt.
Zur Verhinderung der Inflation und einer weiteren Staatsverschuldung verordnete er eiserne Sparsamkeit.

Inhalt seiner Politik waren unter anderem folgende Maßnahmen:

Wie auch in den USA wurden in Deutschland die Gehälter öffentlich Bediensteter ebenfalls gekürzt. Jedoch fiel die Kürzung bei Brüning mit 25% gegenüber den USA, wo die Gehälter der Bundesbediensteten um nur 15% sanken, deutlich höher aus.
Ebenso wurde von Brünings Regierung eine Erhöhung der Einkommenssteuer vorgenommen. Demnach wurden Einkommen von über 8000 Reichsmark um 5% mehr als üblich besteuert.

Sparmaßnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung - die Ausgaben wurden von 1821 Millionen Reichsmark auf 721 Millionen Reichsmark gesenkt - und eine Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3,5% auf 4,5% sind ebenso kennzeichnend für die Politik wie die Einführung einer Ledigensteuer von 10%.
Die Sanierung der Reichsfinanzen, die Brüning zum Ende des Jahres 1930 drastisch betrieb, sollte die ausländischen Anleger beruhigen und darüber hinaus die Möglichkeit weiterer Kreditaufnahmen offen halten.

In der Tat gelang es dem Kanzler, im Haushaltsjahr 1931 die Staatsausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 19% zu senken, allerdings sanken im gleichen Zeitraum auch die Einnahmen aufgrund der noch immer hohen Arbeitslosigkeit um ganze 20%, was für den Erfolg der Politik Brünings nichts weniger als eine Katastrophe bedeutete.

Ein weiteres Problem stellten die immer noch zu leistenden Reparationszahlungen dar. Am 12.03.1930 wurde der sogenannte Young-Plan, der die Restschuld von insgesamt 113.9 Milliarden Reichsmark, zu zahlen in 59 Jahresraten bis zum Jahre 1988, festlegte ,vom Reichstag angenommen.
Die wegen der Sparpolitik hohe Arbeitslosigkeit und das große Elend in der Bevölkerung sollten den Alliierten demonstrieren, dass die Zahlung der Reparationsforderungen weiterhin nicht mehr möglich waren. Manche werfen Brüning sogar eine bewusste Politik, die eine Zunahme der Arbeitslosigkeit zur Folge haben sollte, vor.

Das Ziel, die Zahlungen der Reparationszahlungen letztendlich beenden zu können, wurde auf der Lausanner Reparationskonferenz, die vom 16. Juni bis zum 9. Juli 1932 tagte, erreicht. Eine Restzahlung von 3 Milliarden Reichsmark wurde jedoch trotzdem verlangt.
Mit dem Ende der Lausanner Konferenz fiel die entscheidende Fessel für die deutsche Wirtschaftspolitik, es kam sogar gedämpfter Optimismus bei der Bevölkerung auf, was sich in einer spürbaren Investitionsbelebung äußerte. Dies war auf jeden Fall mitentscheidend für den Weg Deutschlands aus der Krise.



Politische Auswirkungen auf Deutschland


Die Massenarbeitslosigkeit - im Jahre 1930 waren 22,7% der Menschen als arbeitslos gemeldet - und die zunehmende Verelendung führten zu einem weiteren Problem, welches durch die Krise stark an Übermacht gewann: Eine politische Radikalisierung ging vor sich.

Auf der Regierungsebene kam es aufgrund der immer öfter gebrauchten Notverordnungen zur Gesetzesverabschiedung zu einer Rückentwicklung der Demokratie im Weimarer Regierungssystem, die sich am deutlichsten in einer Entmachtung des Reichstages widerspiegelt. Wurden 1930 noch 94 Reichstagsitzungen abgehalten, sank deren Anzahl bis 1932 auf 13 herab.

Durch die Tolerierung der Regierung Brüning - der die äußerst unpopulären Sparmaßnahmen zu verdanken waren - von Seiten der SPD bildeten die KPD und NSDAP, also die äußersten Parteien, die beiden einzigen wirklichen Oppositionsparteien. Mit ihrem radikalen Konfrontationskurs zur Regierungslinie konnten sie so viele Stimmen der Protestwähler auf sich vereinigen.
In diesem Zusammenhang sind auch die massiven Wahlgewinne der NSDAP zu sehen. So haben sich die Mandate der NSDAP am 14. September 1930 im Vergleich zum vorigen Reichstag fast um 900% gesteigert (von 12 auf 107 Mandate).
Desweiteren schaffte die Partei um Adolf Hitler zwischen 1930 und 1932 den Einzug in die Länderregierungen von Anhalt, Braunschweig, Mecklenburg, Oldenburg und Thüringen.

Der größte politische Gewinner aus der Weltwirtschaftskrise war jedoch die KPD, das Ideal des Sozialismus erschien gerade in Notzeiten und mangelnder sozialer Absicherung des Einzelnen als sehr verlockend. Dabei verwies die KPD häufig auf die Sowjetunion als Vorbild, die von der Weltwirtschaftskrise weitestgehend verschont blieb und zu Deutschlands wichtigstem Handelspartner heranwuchs. Mit dieser Taktik gelang der Kommunistischen Partei zwischen 1928 und 1932 eine Verdreifachung ihrer Mitglieder.

Diese deutliche Radikalisierung des deutschen Parlamentarismus wurde selbstverständlich besonders im Ausland kritisch aufgenommen.
Man hatte bereits die Unruhestiftung der Nationalsozialisten gegen den Young-Plan mit Sorge betrachtet, und nach den Ergebnissen der Wahlen vom September 1930, wo die NSDAP den Sprung zur zweitgrößten Fraktion schaffte, wurden etwa 700 Millionen Reichsmark von ausländischen Kreditgebern abgezogen, was die wirtschaftliche Lage in Deutschland nur verschlimmern konnte.

Bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 war es dann soweit. Die NSDAP war mit 37,4% der Stimmen und 230 Sitzen stärkste Partei im Reichstag.
Mit ihrer aggressiven Propagandatechnik gelang es der Partei in allen Bevölkerungsschichten Anhänger für sich zu gewinnen, die Mitgliederzahl der Partei verdoppelte sich zwischen 1930 und 1931 auf 800.000.

Bei den Reichspräsidentenwahlen im März und April 1932 scheiterte Hitler jedoch gegen Paul von Hindenburg im 2. Wahlgang. Trotz des Wahlerfolgs der NSDAP im Juli 1932 lehnte Hitler eine Regierungsbeteiligung ab. Als Führer der stärksten Partei forderte er das Kanzleramt für sich selbst, welches ihm Reichspräsident Hindenburg vorläufig noch verweigerte.
Hitlers starre Haltung provozierte parteiinterne Auseinandersetzungen und entfremdete viele Mitglieder und Wähler der Partei. Bei den Reichstagswahlen vom 6. November 1932 verlor die NSDAP über 4 Prozent der Stimmen, blieb aber weiterhin stärkste Partei.
Auf massiven Druck konservativer Kräfte wie Franz von Papen und Alfred Hugenberg ernannte Hindenburg Hitler, am 30. Januar 1933, zum Reichskanzler einer Koalitionsregierung aus NSDAP und DNVP.

Nun konnte Hitler sein Programm verwirklichen:
„Völlige Umkehrung der gegenwärtigen innenpolitischen Zustände in Deutschland [...]straffste autoritäre Staatsführung [...] Beseitigung des Krebsschadens der Demokratie [...]Kampf gegen Versailles [...] Aufbau der Wehrmacht [...] Eroberung neuen Lebensraumes im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung“. Politische Gegner wurden terrorisiert oder in Schutzhaft, d.h. in Gefängnisse und Konzentrationslager geschafft.
Anfang 1933 hatte die NSDAP ca. 850.000 Mitglieder, am Ende des 3. Reiches waren es rund 6 Millionen.
Die Folgen dieser Diktatur sind bekannt. Der Massenmord von Juden in Konzentrationslagern und schließlich der 2. Weltkrieg, ausgelöst durch Adolf Hitler, sind somit indirekte Folgen der Weltwirtschaftskrise, die zweifellos neben der Politik Brünings an der Radikalisierung Mitschuld trug.



Fazit und „Wie geht es weiter?“


Nach der Betrachtung sowohl der USA als auch Deutschlands in Bezug auf die Weltwirtschaftskrise ist nun klar geworden, in welchen Punkten sich die beiden Pläne zur Überwindung der Krise unterscheiden und weshalb die USA bei der Ausführung ihres Konzepts erfolgreich waren, wogegen Deutschland in eine noch größere Krise stürzte, den Nationalsozialismus.

Brünings Politik war der von Roosevelt genau entgegengesetzt. Während Brüning mit seiner Deflationspolitik einen umfangreichen Sparkurs verordnete, kurbelte Roosevelts Regierung mit gezielten Investitionen, wegen der er jedoch eine Verschuldung des Staates auf sich nehmen musste, an.
Genau in diesem Gegensatz, der Deflationspolitik (Deutschland) auf der einen Seite und der Inflationspolitik (USA) auf der anderen Seite, liegt der entscheidende Unterschied.

Zwar brachte die Befreiung Deutschlands von den Reparationszahlungen im Jahre 1932 durch die Lausanner Konferenz eine Investitionsbelebung mit sich, jedoch erntete erst Adolf Hitler mit der NSDAP ab 1933 die Lorbeeren hierfür.
Roosevelts New Deal brachte tatsächlich zwar einen nicht ganz so großen wirtschaftlichen Erfolg, jedoch bewirkte er eine allgemeine Aufbruchstimmung und förderte das Prinzip des modernen Sozialstaats, was an Maßnahmen wie Einführung eines Rentensystems erkennbar ist.

Global gesehen brachte die Wirtschaftskrise eine Abkehr vom klassischen, sehr strengen, Wirtschaftsliberalismus. Verstärkte Eingriffe des Staates, wie beispielsweise die Kontrolle der Banken und der Börsen oder auch die Lenkung der Währung durch Zins- und Geldmarktpolitik, sind Folgen dieses Ereignisses.
Speziell Deutschland hat wohl dadurch sehr viel gelernt. Die Folgen des Nationalsozialismus verfolgen uns bis heute. Bei der leisesten Andeutung einer politischen Radikalisierung oder entsprechenden Äußerungen läuten bereits die Alarmglocken. Eine Diktatur ist auch schon aus Gründen der Verfassung nicht mehr möglich.

Aber wie sieht es mit einer neuen Wirtschaftskrise aus? Zahlreiche Bücher, die eine neue Krise, eine Apokalypse der westlichen Wirtschaft prophezeien, existieren ja, werden aber meistens als Schwarzmalerei abgetan.
Allerdings ist dieses Thema gar nicht mal so inaktuell. Erst im März 2000 war es, wenn auch nicht in so großem Ausmaß, wieder soweit. Das Platzen der sogenannten „Dotcom-Blase“ in der Zeit der „New Economy“ lies die Kurse bei vielen Technologie- und Internetfirmen drastisch sinken, ähnlich wie im Jahre 1929. Die Gründe lagen auch hier bei der Überbewertung der Unternehmen, deren Kurse in kürzester Zeit gestiegen waren, ohne dass die Aktienkurse der Unternehmen durch entsprechende Gegenwerte gedeckt waren.
So abwegig, wie es manchem scheint, ist eine neue Krise folglich gar nicht.
Auch die allseits bekannte „Immobilienblase“ in den USA gibt vielen zu denken: Die Immobilienpreise in den USA steigen ins Unermessliche und Missmanagement seitens der US-Notenbank bei der Zinspolitik - die Zinsen wurden relativ lange niedrig gehalten - verschlechtertern die Situation noch mehr. Wurde hier bereits ein Grundstein für eine neue Weltwirtschaftskrise gelegt?
Bisher ist der Einbruch aber ausgeblieben. Wann und ob er kommt ist ungewiss. Aber die Amerikaner sagen: „All balloons come down sometime“ - alle Ballone kommen irgendwann runter...

hier ist fast alles für den 1. punkt und zum teil auch schon was zum 2.punkt dabei, vllt möchte sich das ja mal jemand durchlesen
3
#215383
Julian2013
Schüler | Niedersachsen
vor 21.03.2013 um 14:25 Uhr
Zitat:
Original von Schalker94
Leute wir haben mit den AbiBoxen gearbeitet und China haben wir gar nicht behandelt. Ist auch nicht bei Nibis aufgelistet. Und die amerikanische Revolution ist auch bei Nibis nicht aufgelistet, gehe also davon aus, dass das nicht dran kommt :-)


Wie wäre es mit einem Vergleich? Augenzwinkern

EDIT: Habe ich eben noch gefunden: http://www.abiunity.de/thread.php?postid=205359 .

EDIT 2: Auch in den Abi-Boxen sollen übrigens Wahlmodule wie China enthalten sein, siehe http://www.abi-boxen.de/abi-boxen/nieder...-kolonialismus/ .
Zuletzt bearbeitet von Julian2013 am 21.03.2013 um 14:36 Uhr
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#215469
HannahLe
Schüler | Niedersachsen
vor 21.03.2013 um 16:56 Uhr
Das sind die Pflichtthemen:


Rahmenthema 1
„Krisen, Umbrüche und Revolutionen“ nimmt exemplarisch Formen des beschleunigten Wandels in den Blick.
Krisen, Umbrüche und Revolutionen
Die Wahrnehmung von Geschichte erfolgt zum einen als selbst erlebte Zeitgeschichte, zum anderen
in gestalteter bzw. gedeuteter Weise als Begegnung mit dem Vergangenen. Auch die Maßstäbe eigener
Betrachtung und Deutung unterliegen dabei in der Regel Mustern, die uns nur selten bewusst
werden. Als Beispiel dieser komplexen Vorgänge können historische Ereignisse dienen, die aus unserer
Sicht heute als „Wendepunkte der Geschichte“, als Verdichtung historischen Geschehens oder als
Beschleunigung gelten können, von den damals Betroffenen selbst aber mitunter anders wahrgenommen
wurden. Es handelt sich um Entwicklungsschübe, durch die in der Regel eine grundlegende
Veränderung der bestimmenden Strukturen einer Gesellschaft, eines Staates oder des internationalen
Systems oder einzelner Sektoren derselben herbeigeführt wurde.
In der Auseinandersetzung mit den im Folgenden vorgestellten Modulen, die beispielhaft Formen des
beschleunigten Wandels in der Geschichte thematisieren, erarbeiten die Lernenden sich ein Instrumentarium zur Deutung aktueller und vergangener Umbruchsituationen.

Erwartete Kompetenzen
Die Schülerinnen und Schüler …
• benennen und erklären Wendepunkte und beschleunigte Veränderungsprozesse und ihre jeweils
besondere Ausprägung als Krisen, Umbruchsituationen oder Revolutionen.
• analysieren und beurteilen beschleunigte Veränderungsprozesse im Hinblick auf Bedingungsfaktoren,
Verlauf und kurz- und langfristige Folgen.
• analysieren und überprüfen unterschiedliche zeitgenössische und moderne Deutungsansätze
dieser Prozesse.

Kernmodul: Theorien und Modelle zu Umbruchsituationen
• Theorien und Modelle zu Krisen und Revolutionen (z. B. Historischer Materialismus)
• Theorien zur Modernisierung (z. B. Wehler)

Konkretisierung zum Kernmodul: In jedem Fall sind im Hinblick auf das Wahlpflichtmodul 6 wirtschaftspolitische Konzepte von Keynes und Schumpeter zu behandeln.
Wahlpflichtmodul: Wahlmodul 6: Die Weltwirtschaft in der Krise1

Wahlmodul 6: Die Weltwirtschaft in der Krise
Epoche: Neuzeit
Perspektive: national; global
Kategorien: Individuum und Gesellschaft; Kontinuität und Wandel
Dimensionen: Wirtschaftsgeschichte; Politikgeschichte; Sozialgeschichte
Inhaltliche Schwerpunkte: Ursachen und Verlauf der Weltwirtschaftskrise; Lösungsansätze im Vergleich (New Deal und Brünings Deflationspolitik); Reaktionen und gesellschaftliche Auswirkungen


Rahmenthema 2
„Wechselwirkungen und Anpassungsprozesse in der Geschichte“ widmet sich längerfristigen Transformationsprozessen und Kontinuitäten. Es legt den Schwerpunkt u. a. auf solche Veränderungsprozesse, die sich durch das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen und Zivilisationen ergeben.
Zeigt sich der historische Wandel in krisenhaften Zuspitzungen, Umbrüchen und Revolutionen durch
die Beschleunigung der Ereignisse in besonderer Weise, so gilt es auch, sich über einen längeren
Zeitraum vollziehende Entwicklungen auf das Wechselspiel von Kontinuität und Wandel hin zu untersuchen.
Derartige Wandlungsprozesse sind besonders deutlich zu erfassen, wenn Gruppen aus unterschiedlichen
Kulturkreisen mit unterschiedlichen Motiven und Zielen aufeinandertreffen und sich
gegenseitig beeinflussen. Sie begegnen uns in ganz unterschiedlicher Ausprägung, zum Beispiel in
Form friedlichen Kulturaustausches oder in Form kultureller und politischer Dominanz einer imperialen
Macht.
Angesichts der vielfältigen Veränderungen der globalisierten Welt gewinnt in der heutigen Zeit das
Verständnis für die Bedingungen, unter denen solche lang andauernden Prozesse sich vollziehen,
besondere Bedeutung und ist geeignet, die interkulturelle Kompetenz der Schülerinnen und Schüler
zu fördern.
• Theorien und Kontroversen zu Kulturkontakt und Kulturkonflikt (z. B. Bitterli, Huntington)
• Historische Erklärungsmodelle zu Transformationsprozessen (z. B. Ecole des Annales)
• Geschichtswissenschaftliche Konzepte zur Erklärung von Bedingungen, Formen und Folgen von Migration (z. B. Oltmer)
Wahlpflichtmodul: Wahlmodul 5: Spanischer Kolonialismus

Wahlmodul 5: Spanischer Kolonialismus
Epoche: Neuzeit
Perspektive: global; europäisch
Kategorien: Wirtschaft und Umwelt; Individuum und Gesellschaft
Dimensionen: Kultur- und Ideengeschichte; Wirtschaftsgeschichte; Umweltgeschichte
Inhaltliche Schwerpunkte: Spanische Herrschaftspraxis in der „Neuen Welt“ (u. a. Anspruch und Realität); Demografische, ökologische und gesundheitliche Auswirkungen in den Kolonien und in Spanien; Entstehung lateinamerikanischer Gesellschaften und Kulturen (u. a. Mexiko, Kuba)


Rahmenthema 3
„Wurzeln unserer Identität“ greift schwerpunktmäßig fachdidaktische Überlegungen auf, wonach der Geschichtsunterricht den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zur Reflexion der historischen Dimension ihrer eigenen Identität(en) zu bieten habe. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, sich der Verankerung ihrer Identität(en) in historischen Kontexten bewusst zu werden. So wird zudem ein Beitrag zur Toleranz in der pluralen Gesellschaft geleistet und die Reflexion einer deutschen wie auch einer europäischen Identität gefördert.
Die Identität jedes Einzelnen und jeder Gruppe wird entscheidend auch durch historische Bezüge
beeinflusst und geprägt. So wie die eigene Identität in der Geschichte der Familie wurzelt, so verortet
sich diese wiederum in größeren historischen Sinnzusammenhängen, die von lokalen bis hin zu nationalen
und übernationalen Identifikationsstrukturen reichen.
Die nationale Zugehörigkeit bildet ein wichtiges Identifikationskriterium, das sich im Laufe der Geschichte
herausgebildet und dabei diverse Wandlungen durchlaufen und u. U. Brüche erfahren hat.
Daneben prägen weitere Identifikationskriterien wie regionale, ethnische, kulturelle, religiöse, soziale
und weltanschauliche Zugehörigkeiten das Selbstverständnis und die Mentalität von Einzelnen und
Gruppen. Das Wissen um die Genese dieser Identitäten ist für ein tieferes Verständnis vieler historischer
Phänomene und Prozesse unabdingbar; ebenso wirken sich historische Phänomene und Prozesse
auf die Ausformung von Identitäten und sinnstiftenden Erklärungsmustern aus.
• Nation – Begriff und Mythos (z. B. Münkler)
• Deutungen des deutschen Selbstverständnisses im 19. und 20. Jahrhundert (z. B. Winkler)
Konkretisierung zum Kernmodul: Deutschlands Weg in den Nationalsozialismus – ein
Sonderweg?
Wahlpflichtmodul: Wahlmodul 6: Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis

Wahlmodul 6: Nationalsozialismus und deutsches Selbstverständnis
Epoche: Neuzeit
Perspektive: national
Kategorien: Individuum und Gesellschaft; Freiheit und Herrschaft
Dimensionen: Politikgeschichte; Sozialgeschichte; Kultur- und Ideengeschichte
Inhaltliche Schwerpunkte: Hintergründe und Inhalte der NS-Ideologie (u. a. Sozialdarwinismus/Antisemitismus, Führerprinzip,
„Volksgemeinschaft“) und deren Umsetzung in die Praxis; Zwischen Anpassung und Widerstand im nationalsozialistischen Deutschland (u. a. militärischer
Widerstand); Aufarbeitung von Schuld und Verantwortung nach 1945 (u. a. für Holocaust/Schoah)


Rahmenthema 4

Vielfältige Rückgriffsmöglichkeiten auf die Rahmenthemen der vorausgehenden Schulhalbjahre bietet
Rahmenthema 4 „Geschichts- und Erinnerungskultur“. Auf der Grundlage der in den ersten drei
Schulhalbjahren erworbenen historischen Kompetenzen ist es den Schülerinnen und Schülern möglich,
sich vertieft und differenziert mit Formen und Funktionsweisen des alltagsweltlichen Umgangs mit
Geschichte und Erinnerungskulturen auseinanderzusetzen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, in der
Auseinandersetzung mit individueller, kollektiver und kultureller Erinnerung ihre Fertigkeiten zur Deund
Rekonstruktion von Geschichte anzuwenden und zu optimieren und so ihr Geschichtsbewusstsein
weiterzuentwickeln.
Geschichte tritt dem Zeitgenossen allgegenwärtig entgegen und fordert ihn mehr oder weniger bewusst
zur Auseinandersetzung mit ihr heraus; die Begegnung mit ihr vollzieht sich für Lernende nicht
nur im Geschichtsunterricht. Gedenk- und Feiertage, Erinnerungsorte, Museen, Denkmäler, Fernsehund
Filmproduktionen, öffentliche Kontroversen um Deutungen von Geschichte, Geschichtsbilder im
kollektiven Bewusstsein von Nationen oder einzelner Gruppen und vieles andere mehr – Geschichtsund
Erinnerungskultur ist wesentlicher Bestandteil gesellschaftlichen Lebens.
In der Auseinandersetzung mit Beispielen gegenwärtiger oder bereits zurückliegender Geschichtskultur
sollen die Lernenden befähigt werden, den Konstruktcharakter dieser Formen der Erinnerung zu
begreifen und in ihren Funktionen zu bewerten sowie Geschichte in komplexen Formen darzustellen.
Der besondere Charakter des Rahmenthemas 4 legt es nahe, die ihm zugeordneten Wahlmodule in
drei jeweils gleichartig strukturierte Zugriffsformen zu differenzieren, bei denen zum einen die Formen
kollektiven Erinnerns, zum anderen das historische Thema und schließlich die mediale Aufbereitung
von Geschichte im Vordergrund stehen. Zu jeder Zugriffsform werden zwei beispielhafte Wahlmodule
vorgestellt; für den Unterricht sind vielfältige weitere Module denkbar. Regionale und lokale Besonderheiten sollten in diesem Schulhalbjahr in besonderer Weise berücksichtigt werden, weil sie
sowohl das historische Interesse am eigenen Lebensbereich fördern als auch Ausgangspunkt übergreifender Untersuchungen und Erkenntnisse sein können.

Nationale Gedenktage, u. a. 12. Oktober in Spanien, 27. Januar in Deutschland

• Theorien zu Geschichtsbewusstsein und Geschichtskultur (u. a. J. Assmann)
• Formen historischer Erinnerung
• Funktion von und Umgang mit historischer Erinnerung

vgl: http://www.nibis.de/nli1/gohrgs/zentralabitur/zentralabitur_2013/10GeschichteHinweise2013.pdf
1
#215523
Taser
Schüler | Niedersachsen
vor 21.03.2013 um 17:15 Uhr
Zitat:
Original von Julian2013
China ist auf jeden Fall ein Wahlmodul, American Revolution-wenn du das so sagst-wohl auch. Augenzwinkern

War auf jeden Fall Wahlmodul, ich hatte es im LK nämlich nicht ! Augenzwinkern
0
#215533
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    Nutzungsbedingungen
    Allgemeine Geschäftsbedingungen/Nutzungsbedingungen für die Nutzung von www.abiunity.de sowie aller Subdomains der Domain abiunity.de
    Stand: 20. Juli 2017

    § 1 Gültigkeit und Änderungen der Nutzungsbedingungen

    (1) Mit der Anmeldung bei www.abiunity.de erklärt sich der Nutzer mit den hier aufgeführten Nutzungsbedingungen einverstanden. Die Einverständniserklärung erfolgt durch die im Rahmen des Anmeldeprozesses erforderliche Kenntnisnahme und Zustimmung zu den Allgemeinen Nutzungsbedingungen.
    (2) Der Betreiber der Internetseite (im Folgenden Abiunity genannt) behält sich vor, die Nutzungsbedingungen jederzeit zu ändern. Die geänderten Bedingungen werden dem Nutzer beim nächsten Login nach der Änderung angezeigt, die weitere Benutzung von www.abiunity.de ist nur mit dem Akzeptieren der neuen Nutzungsbedingungen möglich.
    (3) Diese Nutzungsbedingungen gelten für jegliche Unterseiten auf www.abiunity.de und auf allen Subdomains der Domain www.abiunity.de.

    §2 Zustandekommen des Nutzungsvertrages und Laufzeit

    (1) Mit Abschließen der Registrierung kommt ein Nutzungsvertrag zwischen Abiunity und dem Nutzer zustande, für den diese Nutzungsbedingungen gelten.
    (2) Abiunity ist berechtigt, den Account des Nutzers oder bestimmte Funktionen für den Nutzer ohne Nennung von Gründen zu löschen oder zu sperren, sowie eine Anmeldung abzulehnen.
    (3) Der Nutzer hat keinen Anspruch auf eine komplette oder teilweise Nutzung von www.abiunity.de.
    (4) Wird der Account durch Abiunity gelöscht oder gesperrt so bleiben die bis dahin erwirtschafteten finanziellen Ansprüche des Nutzers (vgl. §4 Abs.4-6) für 16 Wochen nach Löschung bzw. Sperrung bestehen. Eine Auszahlung kann über die E-Mail Adresse, mit der sich der Nutzer registriert hatte, beantragt werden. Nach Ablauf der 16 Wochen verfallen sämtliche Ansprüche des Nutzers. Sofern der Grund für die Löschung des Accounts kein Vertragsbruch durch den Nutzer ist, trägt Abiunity sämtliche im Rahmen des Auszahlungsvorgangs entstandenen Kosten. Andernfalls muss der Nutzer die entstandenen Kosten für die Auszahlung tragen. Über diese Kosten hat Abiunity den Nutzer vor der Auszahlung zu unterrichten. (5) Der Nutzungsvertrag endet mit Beenden der Mitgliedschaft bzw. mit dem Löschen des Accounts durch den User bzw. durch Abiunity.

    § 3 Löschung und Beenden der Mitgliedschaft

    (1) Der Nutzer kann die Mitgliedschaft jederzeit beenden indem er seinen Account über sein Profil löscht. Alternativ kann ein Löschungsantrag über das Kontaktformular oder per E-Mail erfolgen.
    (2) Abiunity entfernt beim Beenden der Mitgliedschaft oder beim Löschen des Accounts das Profil des Nutzers. Alle personenbezogenen Daten (beispielsweise Name, Anschrift, Schule, Prüfungsfächer, E-Mail Adresse) werden dabei gelöscht. Lediglich die Beiträge und Themen die der Nutzer erstellt hat bleiben erhalten. So wird gewährleistet, dass der Sinnzusammenhang in den Themen bestehen bleibt. Die Beiträge und Themen, die der Nutzer erstellt hat, werden aber nach Löschung oder Beenden der Mitgliedschaft anonymisiert, sodass keine Rückschlüsse auf den Autor mehr möglich sind. Sofern der Benutzer seine Dateien, die er hoch geladen hat, nicht selbst gelöscht hat, bleiben diese ebenfalls unwiderruflich nach der Löschung bestehen.
    (3) Finanzielle Ansprüche (vgl. §4 Abs.4-5), die der Nutzer bis dahin erwirtschaftet hat, verfallen bei einer durch ihn initiierten Löschung sofort.

    § 4 Beschreibung des Services bzw. Leistungsumfang

    (1) Der Betreiber betreibt eine Kommunikations-Plattform für Schüler und Schülerinnen im Internet, über welche die Nutzer sich zu schulischen und außerschulischen Themen (insbesondere zu den Themen des Zentralabiturs) austauschen können. Abiunity bietet den Schülern und Schülerinnen eine Plattform, um sich schulübergreifend und gemeinsam mit anderen Schülern und Schülerinnen sowie anderen Fachkräften, die mit dem Abitur zu tun haben, zu den Themen des Zentralabiturs auszutauschen. Die Nutzer dieser Seite können mit anderen Nutzern Kontakt aufnehmen, kommunizieren und auf die von anderen Nutzern bereit gestellten Inhalte zugreifen.
    (2) www.abiunity.de ist keine Tauschplattform für urheberrechtlich geschützte Materialien (wie zum Beispiel Abituraufgaben, Lösungsvorschläge o.Ä.).
    (3) www.abiunity.de bietet die Dienste der Plattform ausschließlich für private Zwecke an. Eine gewerbliche Nutzung der Plattform ist nur nach schriftlicher Genehmigung von Abiunity oder über das Abiunity Partnerprogramm erlaubt.
    (4) Weiter bietet Abiunity den Nutzern der Plattform die Möglichkeit untereinander zu handeln; Waren und Dienstleistungen zu verkaufen und anzubieten sowie zu kaufen und zu beziehen (insb. Materialien zu den Themen des Abiturs).
    (5) Nutzer der Seite können ferner Transaktionen, in Form von kleinen Spenden, an andere Nutzer durchführen.
    (6) Dem Nutzer wird zum Handeln bzw. zum Spenden ein virtuelles Konto zur Verfügung gestellt, welches er mit realem Guthaben durch ein Lastschriftverfahren, eine Überweisung oder die Eingabe eines Gutscheincodes, aufladen kann. Maximal kann ein User einen Betrag von 50 Euro durch eine Aufladung auf sein virtuelles Konto übertragen. Das Guthaben auf dem virtuellen Konto ist Eigentum des Nutzers und kann jederzeit, durch die entsprechenden Funktionen auf der Seite, ab 15 Euro ohne zusätzliche Kosten ausgezahlt werden. Eine Auszahlung von Beträgen die kleiner als 15 Euro sind kann durch eine E-Mail an die unten aufgeführte Adresse beantragt werden. Dabei muss die E-Mail von der E-Mail Adresse gesendet werden, mit der sich der Nutzer registriert hat. Die im Rahmen der Auszahlung entstandenen Bearbeitungskosten trägt der Nutzer. Über die Kosten hat Abiunity den Nutzer vor der Auszahlung zu unterrichten.
    (7) Die Berechtigung zu spenden oder handeln, sprich zu verkaufen/anzubieten oder/und zu kaufen und zu beziehen unterscheidet sich von Benutzergruppen (Schülern, Lehrern, Fachkraft etc.). Die genauen Berechtigungen definieren sich durch die Funktionen auf www.abiunity.de und ob diese für die entsprechende Benutzergruppe zugänglich sind.
    (8) Weiter kann der Nutzer auf www.abiunity.de mit Partnern von Abiunity Kontakt aufnehmen um sich über angebotene Waren und Dienstleistungen zu informieren. Ferner kann er Angebote einholen und diese, verbindlich für beide Handelsparteien, annehmen.

    § 5 Preise

    (1) Kosten fallen für den Nutzer nur dann an, wenn Waren und Dienstleistungen über Abiunity, verkauft werden. In diesem Falle erhebt Abiunity eine Vermittlungsgebühr von 10% zulasten der Verkäufers bzw. Anbieters. Davon ausgeschlossen sind Spenden für andere Nutzer.
    (2) Die Anmeldung bei Abiunity.de und alle anderen Funktionen, wo kein Handel stattfindet, sind kostenlos.

    § 6 Datennutzung und Datenschutz

    Detaillierte Informationen über die Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten können sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

    (1) Der Nutzer erklärt sich durch die Anmeldung mit den untenstehenden Regelungen zur Verwendung seiner persönlichen Informationen einverstanden.
    (2) Abiunity speichert persönliche Informationen der Nutzer. Die Informationen entstehen durch Angabe des Nutzers sowie durch die Nutzung von www.abiunity.de. Der Nutzer erklärt sich einverstanden, dass seine persönlichen Daten vom Betreiber in elektronischer Form gespeichert werden.
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    (5) Die Angabe personenbezogener Daten (z.B. Name, Anschrift, Schule, Prüfungsfächer, Kontodaten etc.) erfolgt auf freiwilliger Basis. Um aber zusätzliche Dienste, wie zum Beispiel das virtuelle Konto (um zu handeln), den Terminkalender oder die Schulforenfunktion, zu nutzen, sind vollständige Angaben im Profil erforderlich.
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    (11) Die Kosten eines unabhängigen Beurteilers trägt im Fall einer bestätigten mangelnden Qualität der Nutzer. Andernfalls trägt Abiunity die entstandenen Kosten.
    (12) Der Nutzer verpflichtet sich keine betrügerischen oder kriminellen Tätigkeiten über www.abiunity.de auszuführen oder in irgendeiner Weiße für solche Tätigkeiten zu missbrauchen.
    (13) Verstöße gegen die oben genannten Bedingungen führen zu einer sofortigen Löschung bzw. Sperrung und damit zur Kündigung des Vertrags und können zivil- bzw. strafrechtlichen Folgen, wie unter anderem Schadenersatz, nach sich ziehen.
    (14) Angenommene Angebote die ein Partner den Nutzer unterbreitet und die vom Nutzer angenommen werden sind bindend.
    (15) Verkauft der Nutzer Materialien und/oder Dienstleistungen auf abiunity, so obliegt es in der Verantwortung des Nutzers den Käufer über die rechtlichen Rahmenbedingungen (z.B.: AGB’s und/oder Widerrufs- und Rückgabebelehrung) des Handels zwischen Nutzer und Käufer festzulegen und aufzuklären.

    § 10 Rechtsfolgen bei Verstoß gegen diese Nutzungsbedingungen

    Der Nutzer stellt Abiunity von jeglichen Folgen, welche durch den Verstoß des Nutzers gegen die Nutzungsbedingungen folgen frei. Dies beinhaltet sowohl Forderungen Dritter, die durch den Nutzer entstanden sind, als auch Kosten für eventuell erforderliche Rechtsverfahren.

    § 11 Einbeziehung Dritter

    Der Betreiber ist berechtigt, Dritte mit der Verwaltung bzw. Leitung des Projektes abiunity.de zu beauftragen.

    § 12. Salvatorische Klausel

    Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der AGB und des Nutzungsvertrages im übrigen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommt, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

    § 13 Gerichtsstand und anwendbares Recht

    (1) Gerichtsstand ist Aurich.
    (2) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.


    __________________________________

    Widerrufsbelehrung

    Der Nutzer kann seine zu den AGB gegebene Zustimmung jederzeit widerrufen, ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen. Dazu hat er mehrere Möglichkeiten: Postalisch (Anschrift siehe Impressum) oder durch Nutzung der Löschfunktion in den Profileinstellungen.
    Ferner kann der Nutzer die Zustimmung zum Bankeinzug jederzeit widerrufen, ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen. Dies kann er postalisch oder per E-Mail an die unten aufgeführte Adresse tun. Die bis zu diesem Zeitpunkt beantragten Bankeinzüge bleiben bestehen.

    Zurück
    Datenschutzerklärung
    Datenschutzerklärung von www.abiunity.de sowie aller Subdomains der Domain abiunity.de
    Stand: 02. Mai 2018

    Vorwort Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert bei Abiunity. Eine einfache Nutzung unserer Internetseiten ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern Sie jedoch aktiv in unserer Community mitwirken und das gesamte Onlineangebot nutzen möchten, ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich. Besteht hierfür keine gesetzliche Grundlage, holen wir selbstverständlich vorher Ihre Einwilligung ein.

    Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise Ihrer E-Mail-Adresse oder Angaben über die besuchte Schule und belegte Prüfungsfächer, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchten wir Sie genau über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Darüber hinaus klären wir Sie über die Ihnen zustehenden Rechte auf.

    Wir haben zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass die internetbasierte Datenübertragung grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen kann. Deshalb kann ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden!

    Begriffserklärung Unsere Datenschutzerklärung beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

    Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

    a) personenbezogene Daten
    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

    b) betroffene Person
    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

    c) Verarbeitung
    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

    d) Einschränkung der Verarbeitung
    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

    e) Profiling
    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

    f) Pseudonymisierung
    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

    g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher
    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

    h) Auftragsverarbeiter
    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

    i) Empfänger
    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

    j) Dritter
    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

    k) Einwilligung
    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

    Datenschutzerklärung

    I. Name und Anschrift des Verantwortlichen

    Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist die:

    Vertreten durch: Julius Planteur

    II. Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

    Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten sind identisch mit der oben genannten Adresse und dem genannten Vertreter.

    III. Allgemeines zur Datenverarbeitung

    a) Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

    Wir verarbeiten personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

    b) Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

    Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage.

    Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.

    Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

    c) Datenlöschung und Speicherdauer

    Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

    IV. Bereitstellung der Website und Erstellung von Server-Logfiles

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Bei jedem Aufruf unserer Internetseite erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

    Folgende Daten werden hierbei erhoben:

    (1) Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
    (2) Das Betriebssystem des Nutzers
    (3) Den Internet-Service-Provider des Nutzers
    (4) Die IP-Adresse des Nutzers
    (5) Datum und Uhrzeit des Zugriffs
    (6) Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt
    (7) Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden

    Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten und der Logfiles ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.
    Die Speicherung in Logfiles erfolgt, um die Funktionsfähigkeit der Website sicherzustellen. Zudem dienen uns die Daten zur Optimierung der Website und zur Sicherstellung der Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet in diesem Zusammenhang nicht statt.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

    Im Falle der Speicherung der Daten in Logfiles ist dies nach spätestens sieben Tagen der Fall. Eine darüberhinausgehende Speicherung ist möglich. In diesem Fall werden die IP-Adressen der Nutzer gelöscht oder verfremdet, sodass eine Zuordnung des aufrufenden Clients nicht mehr möglich ist.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

    V. Verwendung von Cookies

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Unsere Webseite verwendet Cookies. Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht.

    Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

    In den Cookies werden dabei folgende Daten gespeichert und übermittelt:

    (1) Log-In-Informationen
    (2) IDs und Zeitstempel der besuchten Themen, Beiträge, Dateianhänge oder Foren
    (3) IDs des aktuell besuchten Seitenbereichs
    (4) Individuelle Seiteneinstellungen
    (5) Informationen aus spezifischen Datenbankabfragen

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Der Zweck der Verwendung technisch notwendiger Cookies ist, die Nutzung von Websites für die Nutzer zu vereinfachen. Einige Funktionen unserer Internetseite können ohne den Einsatz von Cookies nicht angeboten werden. Für diese ist es erforderlich, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel wiedererkannt wird.

    Für folgende Anwendungen benötigen wir Cookies:

    (1) Log-In-Funktion
    (2) Erkennung neuer Beiträge
    (3) Vereinfachten Navigation durch die Seite
    (4) Speichern der Einstellungen
    (5) Ladezeitenoptimierung

    Die durch technisch notwendige Cookies erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse in der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    d) Dauer der Speicherung, Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unserer Seite übermittelt. Daher haben Sie als Nutzer auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Durch eine Änderung der Einstellungen in Ihrem Internetbrowser können Sie die Übertragung von Cookies deaktivieren oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden.

    VI. Registrierung

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite bieten wir Nutzern die Möglichkeit, sich unter Angabe personenbezogener Daten zu registrieren. Die Daten werden dabei in eine Eingabemaske eingegeben und an uns übermittelt und gespeichert. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Folgende Daten werden im Rahmen des Registrierungsprozesses erhoben:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Datum und Uhrzeit der Registrierung
    (3) Individueller Nutzername
    (4) Bundesland in dem der Nutzer das Abitur absolvieren wird
    (5) Gewählte Abitur-Prüfungsfächer (optional)
    (6) Angaben über die besuchte Schule (optional)

    Im Rahmen des Registrierungsprozesses wird eine Einwilligung des Nutzers zur Verarbeitung dieser Daten eingeholt.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Eine Registrierung des Nutzers ist für das Bereithalten bestimmter Inhalte und Leistungen auf unserer Website erforderlich.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Dies ist für die während des Registrierungsvorgangs erhobenen Daten der Fall, wenn die Registrierung auf unserer Internetseite aufgehoben oder abgeändert wird.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Als Nutzer haben Sie jederzeit die Möglichkeit, die Registrierung über die Account-Löschen-Funktion aufzulösen. Die über Sie gespeicherten Daten können Sie jederzeit in den Profileinstellungen abändern lassen.

    VII. Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite ist ein Kontaktformular vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Diese Daten sind:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Sofern der Nutzer angemeldet ist: Nutzername
    (3) Browserinformation
    (4) IP-Adresse
    (5) E-Mail-Adresse

    Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

    Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt der E-Mail-Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient uns allein zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme. Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail liegt hieran auch das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten.

    Die sonstigen während des Absendevorgangs verarbeiteten personenbezogenen Daten dienen dazu, einen Missbrauch des Kontaktformulars zu verhindern und die Sicherheit unserer informationstechnischen Systeme sicherzustellen.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Kontaktformulars und diejenigen, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist.

    Die während des Absendevorgangs zusätzlich erhobenen personenbezogenen Daten werden spätestens nach einer Frist von sieben Tagen gelöscht.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Nimmt der Nutzer per E-Mail Kontakt mit uns auf, so kann er der Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden.

    Für den Widerruf reicht eine formlose E-Mail mit dem Widerspruch zur Speicherung der im Zuge der Kontaktaufnahme durch das Kontaktformular erhobenen Daten.

    Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.

    VIII. Shop

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite gibt es die Möglichkeit digitale Materialien zum Download kostenpflichtig zu erwerben. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit wahr, so werden personenbezogene Daten über den Kauf und bestimmte personenbezogene Daten, welche uns von dem jeweils verwendeten Zahlungsdienstleister übermittelt werden, in verschlüsselter Form in unserem System gespeichert. Diese Daten sind:

    (1) Die IP-Adresse des Nutzers
    (2) Die verwendete E-Mail-Adresse beim Zahlungsdienstleister
    (3) Vor- und Nachname
    (4) Einmalige Kennung der Transaktion des Zahlungsdienstleisters
    (5) Gekaufter Artikel, Datum des Kaufs, Preis, Abiunity Nutzerkennung

    Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Es erfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Erfüllung des durch den Kauf zustande kommenden Kaufvertrages verwendet.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung und Speicherung der Daten ist für den Abschluss des Kaufvertrages erforderlich. Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Alle käuflich erwerbbaren digitalen Inhalte auf Abiunity sind ausschließlich für den eigenen privaten Gebrauch gedacht und daher mit einem SOFT-DRM Kopierschutz versehen. Dieser Kopierschutz versieht jeden gekauften Artikel mit einer einmaligen individuellen Kennung. Anhand dieser Kennung kann unser System dann die oben genannten verschlüsselten Daten aus unserem System auslesen. So stellen wir sicher, dass wir den Urheber einer möglicherweise rechtswidrig verbreiteten Datei bestimmen können.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Speicherung der oben genannten Daten ist für die Erfüllung des Kaufvertrages zwingend erforderlich. Die Daten werden folglich auf unbestimmte Zeit verschlüsselt gespeichert.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung und die Speicherung der oben genannten Daten ist für die Erfüllung des Kaufvertrages zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

    IX. Newsletter und E-Mail-Versand

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite besteht die Möglichkeit im Rahmen der Registrierung einen kostenfreien Newsletter zu abonnieren. Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Anmeldevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Wir versenden Newsletter, E-Mails und weitere elektronische Benachrichtigungen mit werblichen Informationen (nachfolgend „Newsletter“) nur mit der Einwilligung der Empfänger oder einer gesetzlichen Erlaubnis. Sofern im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter dessen Inhalte konkret umschrieben werden, sind sie für die Einwilligung der Nutzer maßgeblich. Unser Newsletter kann folgende Informationen enthalten:

    (1) Informationen über unser online Angebot
    (2) Neue Aktivitäten auf unserer Seite (neue Beiträge, Themen, Kommentare, etc…)
    (3) Werberelevante Informationen für Schüler und Schülerinnen (Interessante Studien- und Karriereangebote, Persönlichkeitstests, etc…)
    (4) Neue interessante und relevante Artikel für Schüler und Schülerinnen

    Für den Versand von Newslettern werden folgende Daten, welche im Registrierungsverfahren miterhoben werden, benötigt:

    (1) E-Mail-Adresse
    (2) Bundesland
    (3) Gewählte Profilfächer (optionale Angabe)
    (4) Abiturjahrgang

    Die Anmeldung zu unserem Newsletter erfolgt in einem sog. Double-Opt-In-Verfahren. D.h. Sie erhalten nach der Anmeldung eine E-Mail, in der Sie um die Bestätigung Ihrer Anmeldung gebeten werden. Diese Bestätigung ist notwendig, damit sich niemand mit fremden E-Mailadressen anmelden kann.

    Die Anmeldungen zum Newsletter werden protokolliert, um den Anmeldeprozess entsprechend den rechtlichen Anforderungen nachweisen zu können. Hierzu gehört die Speicherung des Anmelde- und des Bestätigungszeitpunkts, als auch der IP-Adresse.

    Der Versand unseres Newsletter und unserer systemgenerierten E-Mails, sog. Transaktional Mails (z.B.: Registrierungsbestätigung), erfolgt über Amazon Simple Email Service (Amazon SES). Amazon Simple Email Service (Amazon SES) ist ein cloudbasierter Service zum Senden von E-Mail, der Digitalmarketingpersonal und Anwendungsentwicklern hilft, Marketing-, Benachrichtigungs- und Transaktions-E-Mails zu senden. Der Service wird von dem Unternehmen Amazon Web Services, Inc. ("AWS") angeboten, welches eine Tochtergesellschaft der Amazon.com, Inc. darstellt und in 410 Terry Avenue North, Seattle WA 98109, USA ansässig ist.

    Im Zuge des E-Mail-Versands werden die, zum Versand der E-Mails notwendigen, Daten an Amazon Web Services, Inc. ("AWS") übermittelt. Amazon AWS ist dabei nur mit dem Versand der Newsletter beauftragt. Eine Auswertung Verarbeitung der personenbezogenen Daten findet nach unserem Kenntnisstand nicht statt. Auch nutzt Amazon AWS die Daten unserer Newsletterempfänger nicht, um diese selbst anzuschreiben oder an Dritte weiterzugeben.

    Wir vertrauen auf die Zuverlässigkeit und die IT- sowie Datensicherheit von Amazon AWS. Amazon AWS ist unter dem US-EU-Datenschutzabkommen „Privacy Shield“ zertifiziert und verpflichtet sich damit die EU-Datenschutzvorgaben einzuhalten. Des Weiteren haben wir mit Amazon AWS ein „Data-Processing-Agreement“ abgeschlossen. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, in dem sich Amazon AWS dazu verpflichtet, die Daten unserer Nutzer zu schützen, entsprechend dessen Datenschutzbestimmungen in unserem Auftrag zu verarbeiten und insbesondere nicht an Dritte weiter zu geben. Die Datenschutzbestimmungen von Amazon AWS können Sie hier https://aws.amazon.com/de/privacy/ und hier https://aws.amazon.com/de/compliance/eu-data-protection/ nachlesen.

    Zur Erstellung der Newsletter und Verwaltung der E-Mail-Adressen für den Versand von Newslettern nutzen wir darüber hinaus, die selbst gehostete Software Sendy (Mehr Informationen unter https://sendy.co/ ). Eine Weitergabe personenbezogener Daten an Dritte für den Zweck der Erstellung der Newsletter und die Verwaltung der E-Mail-Adressen findet nicht statt.

    Die Newsletter enthalten einen sog. „web-beacon“, d.h. eine pixelgroße Datei, die beim Öffnen des Newsletters abgerufen wird. Im Rahmen dieses Abrufs werden zunächst technische Informationen, wie Informationen zum Browser und Ihrem System, als auch Ihre IP-Adresse und Zeitpunkt des Abrufs erhoben. Diese Informationen werden zur technischen Verbesserung der Services anhand der technischen Daten oder der Zielgruppen und ihres Leseverhaltens anhand derer Abruforte (die mit Hilfe der IP-Adresse bestimmbar sind) oder der Zugriffszeiten genutzt.

    Zu den statistischen Erhebungen gehört ebenfalls die Feststellung, ob die Newsletter geöffnet werden, wann sie geöffnet werden und welche Links geklickt werden. Diese Informationen können aus technischen Gründen zwar den einzelnen Newsletterempfängern zugeordnet werden. Es ist jedoch weder unser Bestreben einzelne Nutzer zu beobachten. Die Auswertungen dienen uns viel mehr dazu, die Lesegewohnheiten unserer Nutzer zu erkennen und unsere Inhalte auf sie anzupassen oder unterschiedliche Inhalte entsprechend den Interessen unserer Nutzer zu versenden.

    Es gibt Fälle, in denen wir die Newsletterempfänger auf unsere Webseiten leiten. Z.B. enthalten unsere Newsletter einen Link, mit dem die Newsletterempfänger die Newsletter online abrufen können (z.B. bei Darstellungsproblemen im E-Mailprogramm). Ferner können Newsletterempfänger ihre Daten, wie z.B. die E-Mailadresse nachträglich korrigieren.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Entsprechend den Vorgaben der ab dem 25. Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie, dass die Einwilligungen in den Versand der E-Mailadressen auf Grundlage der Art. 6 Abs. 1 lit. a, 7 DSGVO sowie § 7 Abs. 2 Nr. 3, bzw. Abs. 3 UWG erfolgt.

    Der Einsatz des Versanddienstleisters Amazon AWS, Durchführung der statistischen Erhebungen und Analysen sowie Protokollierung des Anmeldeverfahrens, erfolgen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser Interesse richtet sich auf den Einsatz eines nutzerfreundlichen sowie sicheren Newslettersystems, das sowohl unseren geschäftlichen Interessen dient, als auch den Erwartungen der Nutzer entspricht.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Die Erhebung der E-Mail-Adresse und der oben genannten Daten dient dazu, den Newsletter zielgruppen- und interessengerecht zuzustellen.

    d) Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Die E-Mail-Adresse des Nutzers wird demnach solange gespeichert, wie das Abonnement des Newsletters aktiv ist.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Das Abonnement kann der Nutzer jederzeit in seinem Nutzerprofil oder durch eine Abmeldefunktion am Ende jeder versendeten Newsletter-E-Mail kündigen.

    Da die Anmeldung zum Newsletter an unsere Registrierung gekoppelt ist, findet keine Löschung der oben angeführten personenbezogenen Daten statt. Diese werden erst durch eine Löschung des Nutzerprofils aus unserem System entfernt (vgl. Punkt VII Registrierung).

    X. Vom User im Forum selbst gespeicherte Daten

    a) Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite gibt es für registrierte Nutzer die Möglichkeit Inhalte selbst zu speichern. Diese Inhalte können folgende sein:

    (1) Foren- / Chatbeiträge
    (2) Kommentare
    (3) Bewertungen
    (4) Hochgeladene Dokumente
    (5) Profiltexte
    (6) Verfasste Artikel
    (7) Private Nachrichten

    Je nach Eingabefunktion sind die Inhalte von unterschiedlichen Personen oder Personengruppen einsehbar. Öffentlich einsehbare Inhalte sind dabei:

    (1) Vom User verfasste Forenbeiträge und Kommentare unter Beiträgen, Datenbankeinträgen oder anderen Seiten
    (2) Informationen des Users, die dieser in seinem Profil öffentlich zugänglich gemacht hat

    Nur für andere registrierte Mitglieder unserer Seite einsehbare Inhalte sind:

    (1) Hochgeladene Dokumente in unserer Datenbank

    Nur für den jeweilig ausgewählten Empfänger sichtbare Inhalte sind:

    (1) Private Nachrichten

    Ob es sich bei den durch den Nutzer eingespeisten Inhalten um personenbezogene Daten handelt oder nicht, kann von uns nicht überprüft werden.

    Um jeden so gespeicherten Datensatz zuordnen zu können, werden folgende Daten durch unser System mitgespeichert:

    (1) IP-Adresse des Nutzers
    (2) Zeitpunkt der Eintragung
    (3) Nutzerkennung

    Die durch den Nutzer gespeicherten Daten werden lediglich zur Verbesserung unseres Onlineangebots verarbeitet und ggf. ausgewertet. Eine Weitergabe an Dritte findet durch uns nicht statt.

    Die Einwilligung für die Verarbeitung der oben genannten Daten erfolgt durch die Registrierung und dem Zustimmen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    b) Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    c) Zweck der Datenverarbeitung

    Wir wollen den Schülern und Schülerinnen eine Plattform bieten, die es ihnen ermöglicht sich schulübergreifend zu dem Themen des Zentralabiturs auszutauschen. Dieser Austausch wird durch die oben aufgeführten Wege der Datenspeicherung ermöglicht.

    d) Dauer der Speicherung

    Da der schulübergreifende Austausch nicht nur innerhalb einer Jahrgangsstufe stattfinden soll, sondern auch Jahrgangsübergreifend, speichern wir die Inhalte dauerhaft. So können auch noch nachfolgende Abiturjahrgänge von dem Wissensaustausch anderer Jahrgänge profitieren.

    e) Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Als Nutzer haben sie jederzeit die Möglichkeit, die Registrierung über die Account-Löschen-Funktion aufzulösen. In diesem Fall werden alle von ihnen gespeicherten Inhalte anonymisiert. Es ist dann kein Rückschluss auf ihre Person mehr möglich.

    Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit all ihre eingespeisten Inhalte jederzeit einzeln zu bearbeiten oder zu löschen.

    XI. Social-Media-Plugins

    a) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponenten von Facebook integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen-Funktion
    (2) Facebook Login

    Die Teilen-Funktion ermöglicht dem Nutzer einzelne Seiteninhalte in dem sozialen Netzwerk namens Facebook zu veröffentlichen.

    Der Facebook Login ermöglicht dem Nutzer, sich mit seinem Facebook Account auf dieser Internetseite anzumelden.

    Facebook ist ein soziales Netzwerk. Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

    Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

    Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden.

    Alle Facebook-Plug-Ins auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch eine entsprechende Bestätigung eines Hinweises (beim Facebook-Login) oder durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Facebook-Komponente (Teilen-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Facebook-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Facebook aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann der Datenrichtlinie von Facebook unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ entnommen werden. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

    b) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente des Unternehmens Google integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen-Funktion von Google+
    (2) Die Google-Sign-In-Funktion

    Die Teilen-Funktion gehört zu der Plattform Google+ und ermöglicht dem Nutzer einzelne Seiteninhalte in dem sozialen Netzwerk namens Google+ zu verbreiten.

    Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Google+ ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

    Genauere Informationen zu Google+ sind unter https://developers.google.com/+/ abrufbar.

    Die Google-Sign-In-Funktion ermöglicht den Nutzern der zahlreichen Google Dienste, sich mit ihrem Google Account auf dieser Internetseite anzumelden. Eine Auflistung aller von Google angebotenen Dienste kann unter https://www.google.com/intl/de/about/products/ eingesehen werden.

    Betreibergesellschaft dieser Dienste ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Alle Google-Komponenten auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch eine entsprechende Bestätigung eines Hinweises (beim Google Sign-In) oder durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Google-Komponente (Teilen-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Google-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Google aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Google-Komponente gesammelt und durch Google dem jeweiligen Google-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann den geltenden Datenschutzbestimmungen von Google unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ entnommen werden.

    c) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Twitter

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von Twitter integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Teilen- bzw. Tweet-Funktion von Twitter

    Twitter ist ein multilingualer öffentlich zugänglicher Mikroblogging-Dienst, auf welchem die Nutzer sogenannte Tweets, also Kurznachrichten, die auf eine bestimmte Anzahl an Zeichen begrenzt sind, veröffentlichen und verbreiten können. Diese Kurznachrichten sind für jedermann, also auch für nicht bei Twitter angemeldete Personen abrufbar. Die Tweets werden aber auch den sogenannten Followern des jeweiligen Nutzers angezeigt. Follower sind andere Twitter-Nutzer, die den Tweets eines Nutzers folgen. Ferner ermöglicht Twitter über Hashtags, Verlinkungen oder Retweets die Ansprache eines breiten Publikums.

    Betreibergesellschaft von Twitter ist die Twitter, Inc., 1355 Market Street, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA.

    Alle Twitter-Komponenten auf unserer Seite sind standartgemäß deaktiviert. Dies dient dazu ihre Daten zu schützen. Eine Aktivierung der jeweiligen Komponente ist nur durch einen Klick auf eine grafische Darstellung der Twitter -Komponente (Teilen- bzw. Tweet-Button) möglich. Mit Aktivierung einer Twitter-Komponente wird unser System veranlasst, eine Verbindung mit Twitter aufzubauen. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Twitter Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Diese Informationen werden durch die Twitter -Komponente gesammelt und durch Twitter dem jeweiligen Twitter-Account der betroffenen Person zugeordnet. In welcher Art und Weise die so erhobenen Daten verarbeitet werden kann den geltenden Datenschutzbestimmungen von Twitter unter https://twitter.com/privacy?lang=de entnommen werden.

    d) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von YouTube

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von YouTube integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Einbindung von YouTube-Videos

    YouTube ist ein Internet-Videoportal, dass Video-Publishern das kostenlose Einstellen von Videoclips und anderen Nutzern die ebenfalls kostenfreie Betrachtung, Bewertung und Kommentierung dieser ermöglicht. YouTube gestattet die Publikation aller Arten von Videos, weshalb sowohl komplette Film- und Fernsehsendungen, aber auch Musikvideos, Trailer oder von Nutzern selbst angefertigte Videos über das Internetportal abrufbar sind.

    Betreibergesellschaft von YouTube ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Die YouTube, LLC ist einer Tochtergesellschaft der Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite und auf welcher eine YouTube-Komponente (YouTube-Video) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige YouTube-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden YouTube-Komponente von YouTube herunterzuladen. Weitere Informationen zu YouTube können unter https://www.youtube.com/yt/about/de/ abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhalten YouTube und Google Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

    Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei YouTube eingeloggt ist, erkennt YouTube mit dem Aufruf einer Unterseite, die ein YouTube-Video enthält, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch YouTube und Google gesammelt und dem jeweiligen YouTube-Account der betroffenen Person zugeordnet.

    YouTube und Google erhalten über die YouTube-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei YouTube eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person ein YouTube-Video anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an YouTube und Google von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem YouTube-Account ausloggt.

    Die von YouTube veröffentlichten Datenschutzbestimmungen, die unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ abrufbar sind, geben Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch YouTube und Google.

    XII. Zahlungsdienstleister

    a) Datenschutzbestimmungen zu PayPal als Zahlungsart

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von PayPal integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Bezahlfunktion von PayPal

    PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

    Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

    Wählt die betroffene Person während des Bestellvorgangs in unserem Online-Shop als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

    Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

    Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

    PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

    Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

    Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

    XIII. Anzeigen- und Marketing-Dienste

    a) Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Google AdSense

    Auf unserer Internetseite haben wir Komponente von Google AdSense integriert.

    Diese Komponenten sind:

    (1) Die Platzierung von Werbeanzeigen durch Google Adsense

    Google AdSense ist ein Online-Dienst, über welchen eine Vermittlung von Werbung auf Drittseiten ermöglicht wird. Google AdSense beruht auf einem Algorithmus, welcher die auf Drittseiten angezeigten Werbeanzeigen passend zu den Inhalten der jeweiligen Drittseite auswählt. Google AdSense gestattet ein interessenbezogenes Targeting des Internetnutzers, welches mittels Generierung von individuellen Benutzerprofilen umgesetzt wird.

    Betreibergesellschaft der Google-AdSense-Komponente ist die Alphabet Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

    Der Zweck der Google-AdSense-Komponente ist die Einbindung von Werbeanzeigen auf unserer Internetseite. Google-AdSense setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit der Setzung des Cookies wird der Alphabet Inc. eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Google-AdSense-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Google-AdSense-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Werbung und der Abrechnung von Provisionen an die Alphabet Inc. zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält die Alphabet Inc. Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die der Alphabet Inc. unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

    Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass die Alphabet Inc. ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von der Alphabet Inc. bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

    Google AdSense verwendet zudem sogenannte Zählpixel. Ein Zählpixel ist eine Miniaturgrafik, die in Internetseiten eingebettet wird, um eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse zu ermöglichen, wodurch eine statistische Auswertung durchgeführt werden kann. Anhand des eingebetteten Zählpixels kann die Alphabet Inc. erkennen, ob und wann eine Internetseite von einer betroffenen Person geöffnet wurde und welche Links von der betroffenen Person angeklickt wurden. Zählpixel dienen unter anderem dazu, den Besucherfluss einer Internetseite auszuwerten.

    Über Google AdSense werden personenbezogene Daten und Informationen, was auch die IP-Adresse umfasst und zur Erfassung und Abrechnung der angezeigten Werbeanzeigen notwendig ist, an die Alphabet Inc. in die Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert und verarbeitet. Die Alphabet Inc. gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

    Google-AdSense wird unter diesem Link https://www.google.de/intl/de/adsense/start/ genauer erläutert.

    XIV. Rechte der betroffenen Person

    Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

    1. Auskunftsrecht

    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

    Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

    (1) die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
    (2) die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
    (3) die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
    (4) die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
    (5) das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    (6) das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    (7) alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
    (8) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

    Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

    2. Recht auf Berichtigung

    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

    3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
    (1) wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
    (2) die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
    (3) der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
    (4) wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

    4. Recht auf Löschung

    a) Löschungspflicht

    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

    (1) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
    (2) Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    (3) Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    (4) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    (5) Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    (6) Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

    b) Information an Dritte

    Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

    c) Ausnahmen

    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

    (1) zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
    (2) zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
    (3) aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
    (4) für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
    (5) zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    5. Recht auf Unterrichtung

    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

    6. Recht auf Datenübertragbarkeit

    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

    (1) die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    (2) die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    7. Widerspruchsrecht

    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

    Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

    Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

    8. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

    9. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

    Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
    (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
    (3) mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

    Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g DSGVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

    Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    10. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.

    ----

    Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator von https://dg-datenschutz.de erstellt. Ferner diente die Musterdatenschutzerklärung, welche von Professor Dr. Thomas Hoeren und den Mitarbeitern der Forschungsstelle Recht des DFN-Vereins entwickelt (unter anderem Johannes Baur und Charlotte Röttgen) wurde, als Grundlage.


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    Stand: 31.10.2016


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